Vorwort

Die folgenden Worte richten sich an die Eltern meiner (künftigen) Tageskinder, an das Jugendamt, an Freunde, die evangelische Kirche Menden, den evangelischen Kindergarten Menden, an Verwandte, an Bekannte und an alle die, die Interesse an einem Einblick in meine Tätigkeit als Kindertagespflegeperson haben möchten. Ich hoffe es gefällt ihnen/ euch und bin natürlich immer gerne bereit neue Ideen mit aufzunehmen und freue mich auf Feedback.


Rahmenbedingungen


Ich bin Jürgen Ideker, geb. am 29.12.1976, Vater von Leon Pascal und Jean Mia. Ich habe den Fachhochschulabschluss an der Höheren Handelsschule Siegburg erworben und mit der Prüfung zum Groß- und Außenhandelskaufmann 2000 mein Fachabitur im kaufmännischen Bereich abgeschlossen. Von diesem Zeitpunkt an war ich die nächsten 12 Jahre in einem der größten C & C Großmärkte in den verschiedensten Bereichen tätig und stetig darauf bedacht, besser zu werden.

Nach der Geburt unseres Sohnes setzte ich neue Prioritäten und stellte Familie und Beruf in umgekehrter Reihenfolge an mein Leben an… erst die Familie! Dann der Beruf! Ende 2012 kam dann der Entschluss, mich nur noch um die Familie zu kümmern und anderen Eltern die Chance zu geben, sich auf ihren Beruf zu konzentrieren. Die einjährige, vergebliche Suche nach einer passenden Tagespflegestelle für unseren eigenen Sohn, die flexibel genug war, gab mir zu dieser Entscheidung den letzten Schwung….Die Ausbildung zur qualifizierten Tagespflegeperson war für mich die perfekte Mischung zwischen Familie und Beruf. Denn mit der Geburt unseres Sohnes wurde mir wieder klar, dass mir die Arbeit mit Kindern viel mehr Spaß macht. Ich erinnerte mich an die Zeit zurück, in der ich für die Gemeinde Kindergruppen geleitet habe und fasste den Entschluss dies nun zu meiner Berufung zu machen!

Ich liebe Kinder über alles und möchte so anderen Familien die Chance geben, ihrem Beruf nachgehen zu können, ohne auf die fürsorgliche Betreuung, Bildung und Erziehung ihres Kindes während ihrer Arbeitszeit verzichten zu müssen. Ich möchte diese Betreuung auf Jahre hinaus anbieten und so eine Lücke für die Kinder schließen, die noch zu jung für den Kindergarten sind, noch keinen Kindergartenplatz haben oder eine Zusatzbetreuung zum Kindergarten oder der Schule brauchen. Aber ebenso möchte ich eine Wahlmöglichkeit für diejenigen Eltern / Erziehungsberechtigten zur Verfügung stellen, die sich eine sehr individuelle und familiäre Betreuung für ihr Kind wünschen. So stehe ich für maximal 8 Tageskinder, wovon 5 gleichzeitig betreut werden dürfen, im Alter zwischen 11 Monaten bis 14 Jahren im familiären Umfeld meines Nichtraucherhaushaltes zur Verfügung.


Meine Familie und ich wohnen zusammen mit unserer Katze Chloe und 8 Hühnern auf 150 m² in unserem Einfamilienhaus mit angrenzendem Garten. Unser Haus liegt in einem sehr ruhigen und verkehrsberuhigten Wohnviertel und dennoch gibt es die Möglichkeit, uns aus allen Richtungen mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Die nächste Bushaltestelle ist nur 5 Gehminuten von uns entfernt.

Bushaltestelle: Von-Galen-Str.


Unser Haus ist kindersicher ausgestattet, da ich immer wieder sehr junge Tageskinder aufnehmen werden. Den Tageskindern stehen 2 eigene Spielzimmer mit Schlafmöglichkeit zur Verfügung. Sie dürfen darüber hinaus das gesamte Erdgeschoss mit großem Wohnzimmer und angrenzendem Spielgarten zum Spielen, Malen, Basteln, Tanzen, Musizieren oder gemeinsamen Vorlesen nutzen. Gewickelt wird bei mir überall da wo es nötig ist. Ich nutze keinen Wickeltisch da er einerseits (durch die Möglichkeit, dass Kinder fallen könnten, wenn es ungünstig läuft und andererseits weiß ich als Vater das der kleine Unfall überall und zu jeder Zeit passieren kann. Dementsprechend bin ich immer und überall
vorbereitet, ziehe mich mit dem Kind in eine stillere Ecke zurück und habe ruckzuck die Windel gewechselt. Der Garten mit Spielwiese ist der perfekte Platz zum Spielen und Toben, ebenso wie der große Sandkasten und ein großer Kletterbaum, wo im Sommer gemeinsam Kirschen genascht werden können. Gerade die Alltagserfahrungen sind meines Erachtens nach die wichtigsten im Leben der Kinder im Alter von 0-3 Jahren. Es findet selbst heraus, was es kann und vor allem: Was ist das womit die Großen immer rumhantieren und wie fühlt es sich an? Kinder lernen dabei ganz nebenbei Gesetzmäßigkeiten der Natur (was schwimmt, was geht unter) sowie ein wenig Mathematik (zwei Gabeln müssen
noch auf den Tisch), sie üben sich im sozialen Miteinander (wie löse ich diesen Konflikt am besten) und erlernen ganz viel über Werte unserer Gesellschaft (wie geht man miteinander um). Ich selbst überprüfe mich stetig, um ihrem Kind immer wieder erneut ein gutes Vorbild sein zu können. Sie sehen: Ihr Kind lernt ganz viel und das jeden Tag und immer mehr. Es bildet sich selber. Der Lebensalltag ist der beste Lernort den man sich denken kann.

Es ist Lernen mit Kopf, Herz und Hand. Erfahrungen aus 1.Hand!


Betreuungszeiten


Ich stehe Mo-Fr. ab 7.00 für die Betreuung meiner Tageskinder zur Verfügung! Feste Öffnungszeiten habe ich nicht, die Betreuungszeit wird individuell mit euch Eltern abgesprochen. Ich bin bei diesen Absprachen sehr flexibel und erwarte dies auch von den abgebenden Personensorgeberechtigten. Sondervereinbarungen richten sich nach den Arbeitszeiten der Personensorgeberechtigten. Diese sollten
nach Möglichkeit keine Regelmäßigkeit haben. Meinen eigenen Jahresurlaub, plane ich bis zu einem Jahr (Fix) im Voraus. Für den Fall, dass es mal nicht bei allen so reibungslos funktioniert, können wir in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt einen ebenso qualifizierten Ersatz für diese
Zeit suchen, dies gilt natürlich auch im Krankheitsfall, bei Fortbildungen etc.


Kontaktaufnahme


Ich arbeite mit dem Jugendamt der Stadt Sankt Augustin, dem SKF (Sozialdienst katholischer Frauen) und dem pe Familienservice zusammen. Eine erste Anfrage kann mit gezielten Informationen auch direkt und unkompliziert auf meiner Homepage unter https://kindertagespflege-sankt-augustin.de/kontakt/ mit meinem Kontaktformular gemacht werden. Eine Zusammenarbeit mit dem Jugendamt ist keine Verpflichtung, aber eine willkommene finanzielle Unterstützung für die Eltern, die ihren Hauptwohnsitz in Sankt Augustin haben.

Ziele

Mir ist es wichtig, zu jedem Kind eine behutsame und tragfähige Bindung aufzubauen, dem Kind und den Eltern das Gefühl zu vermitteln, dass es gut bei mir aufgehoben ist. Jedes Kind erhält in der Eingewöhnungsphase die Zeit, die es braucht und die seine Eltern sich wünschen. Erst wenn das Kind eine Bindung zu mir aufgebaut hat und es weiß, dass es sich auf mich verlassen kann, ich es beschütze, versorge, mit ihm spiele und lache, ihm zuhöre und es tröste, aber auch Grenzen setze, kann ich die Eingewöhnungsphase als abgeschlossen bezeichnen. Mehr Informationen werden in meinem Merkblatt zur Eingewöhnungsphase bereitgestellt. (Anlage 2)

In meiner Arbeit orientiere ich mich an den Ansätzen Emmi Pikler`s. Emmi Pikler sieht in ihren Ansätzen das Kind als eine Persönlichkeit, die man wertschätzen sollte und mit der taktvoll umzugehen ist. Ich baue zu ihrem Kind eine Bindung auf und ihr Kind fühlt sich bei mir sicher und geborgen. Dadurch hat es das Vertrauen und kann unbesorgt seine Welt weiter erkunden. Auch die Hilfe zur Selbsthilfe „Hilf mir es selbst zu tun!“ aus der Montessori Pädagogik ist für mich ein Leitsatz. Über die Bedeutung der ersten Jahre des Kindes sagt sie „Man muss sich stets vor Augen halten, dass der Mensch sich nicht an der Universität entwickelt, sondern dass seine geistige Entwicklung bei der Geburt beginnt und in den ersten drei Jahren am stärksten ist. Diesen ersten Jahren gebührt mehr als allen anderen die wachsamste Sorge“ Montessori 2007:6 (Quelle: „Übungen des praktischen Lebens für Kinder unter drei Jahren“ von Jutta Bläsius) Ich als Tagespflegeperson schaffe Gelegenheiten und Anreize die die Entwicklung des Kindes unterstützen. Jedes Kind soll Forscher sein und lernen, wofür es bereit ist. Das Kind wird dadurch in seiner Entwicklung nicht zwanghaft von den Erwachsenen angetrieben. Das Kind bestimmt seine eigene Zeit, den eigenen Rhythmus. Durch meine Beobachtungen weiß ich, wo das Kind steht und dort setze ich an. Ich unterstütze und fördere jedes Kind individuell. In dem ich etwas vormache oder zeige, rege ich die Sinne an. Durch Sinneserfahrungen lernen sie mit Kopf, Herz und Hand. Die Kinder riechen es, schmecken es, fühlen es. Sie machen ihre eigenen Erfahrungen. Im motorischen Bereich setze ich bestimmte Impulse und schaffe Anreize, damit die Kinder immer wieder die Möglichkeit haben vorhandene Fähigkeiten zu festigen und neue Bewegungserfahrungen zu machen. Auch wenn dies einmal nicht funktioniert, nehme ich den Kindern die Arbeit nicht ab. Als Beispiel lernen Kinder bei mir schon früh, wie man sich aus- und umzieht. So eine Socke kann am Anfang recht hartnäckig am Fuß bleiben. Der einfache und schneller Weg wäre: Man(n) oder Frau macht es selber. Aber der einfache und schnelle Weg ist langfristig weder für das Kind hilfreich, noch für Eltern die so nur den Lernprozess verlängern. Hier zeige ich dem Kind wie es einfach und schnell die Socken auszieht. Scheitert das Kind, helfen Wiederholungen und Hilfestellung. Auf diese Weise lernen Kinder wie, sie sich selber umziehen und haben dabei noch kleine aber wichtige Erfolge. Kinder haben hauptsächlich und immer die Möglichkeit sich selber auszuprobieren. Ich begleite sie lediglich als ihr Forschungsassistent. Im Vordergrund steht die Aktion des Kindes.

Die sprachliche Entwicklung fördere ich, in dem ich viel mit den Kindern spreche, sie lobe, mit ihnen lese und Gegenstände benenne, mit ihnen singe, Fingerspiele mache und über Erlebtes spreche. Im Spiel lernen sie soziales und emotionales Verhalten durch das Miteinander in der Gruppe. Sie lernen Rücksicht aufeinander zu nehmen, setzen sich mit anderen Gruppenmitgliedern auseinander und lernen Konflikte zu lösen. In der Gruppe lernen sie sehr schnell voneinander. Aber auch unsere Hühner helfen den Kindern, ihre sozialen und motorischen Kenntnisse auszubauen und zu erlernen. Mehr dazu ist hier zu lesen: Zur tiergestützten Pädagogik (Anlage1) Um ein entspanntes Zusammenleben in der Gruppe zu haben, lege ich sehr viel Wert auf Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit und Höflichkeit. Damit präge ich ein Stück weit auch die Zukunft der Kinder. Ich lege bei meiner Arbeit großen Wert darauf, dass die Kinder sich gegenseitig akzeptieren und respektieren. In der Regel gibt es dabei auch keine Probleme und die Kinder lernen schnell welche Vorteile die Gruppenstruktur mit sich bringt. Außerdem ist mir wichtig, dass die Kinder Konflikte (in Härtefällen, mit meiner Hilfe) selbstständig lösen. Ich beobachte das Verhalten und greife im Notfall situativ ein, um den Kindern eine Hilfestellung zur Lösung zu geben. Alle Kinder, darunter auch meine eigenen, werden gleichbehandelt. Da ich innerhalb der Tagespflege nicht nur meine Kinder erziehe, sondern auch meine Tageskinder, gehören Regeln für mich zur Sicherheit aller Kinder dazu. Natürlich unterstütze ich auch Erziehungsvorstellungen der Eltern, soweit es in meiner Familie möglich ist. Auch werden Lebenssituationen aus der Herkunftsfamilie von mir aufgegriffen und in die Tagespflege mit eingebracht. Dies können Rituale, Strukturen, aber auch Essensgewohnheiten oder Veränderungen im Familienalltag sein. Für die individuelle Entwicklung jedes einzelnen Tageskindes stehen altersgerechte Spielsachen sowie verschiedenartiges Material zum Malen und Basteln zur Verfügung. Das ein oder andere Lieblingsspielzeug darf aber natürlich auch mitgebracht werden. Es muss allerdings Säuglingstauglich sein, damit auch die kleinsten Tageskinder nicht gefährdet werden.

Ernährung und Gesundheit


Bei uns gibt es über den Tag verteilt 3 Haupt- und 2 Zwischenmahlzeiten. Die Säuglinge werden je nach Bedarf bzw. Rhythmus, den sie von zu Hause kennen ernährt. Für die Kleinkinder ab 1 Jahr koche ich frisch und abwechslungsreich. Eine kindgerechte Ernährung in Form von optimierter Mischkost ist bei mir das A und O. Zum Trinken hat jedes Kind eine Trinkflasche, die es von zu Hause mitbringt, mit Wasser gefüllt, bei mir stehen. Sie wird während der Mahlzeiten und im Spiel immer wieder angeboten. Separate Aufbewahrungsboxen, in denen für jedes Kind einzeln Wechselsachen, Hygienebedarf, ein Schnuller und/oder ein Kuscheltuch/-tier von zu Hause aufbewahrt werden können, stehen jederzeit bereit. Jedes Kind braucht Ruhephasen, in denen einfach nur gekuschelt wird und/oder einen Mittagsschlaf, um neue Energie zu tanken. Dazu gehören nicht nur das Essen, Schlafen und Sauberkeit, sondern auch (körperliche) Zuwendung. Ich achte darauf, dass jedes Kind gut passende Kleidung trägt, damit es in seinem Bewegungsdrang nicht eingeschränkt wird. Außerdem sollte immer ein kleines Paket Wechselwäsche bei mir sein, dies dürfen ruhig ältere oder gebrauchte Sachen sein, die schmutzig werden dürfen, denn Kinder brauchen viel Bewegung an der frischen Luft. Wir gehen mindestens 1-2 Stunden täglich raus (bei schönem Wetter auch länger) Die Kinder dürfen jederzeit mit wettergerechter Kleidung in unserem Garten spielen. An schönen Sommertagen, werden die Mahlzeiten gemeinsam auf unserer Terrasse im Garten eingenommen.

Exemplarischer Tagesablauf in der Kindertagespflege

ca. von/bis UhrAktivität
07:00 – 07:55Vorbereitung Frühstück, Freispiel
08:00 – 09:00gemeinsames Frühstück
09:00 – 10:15Freies Spiel, gemeinsame Aktivitäten, Spaziergang
10:15 – 10:30Zwischenmahlzeit: Rohkost
ab 10:30Aktivitäten jeglicher Art:
– freies Spiel, vorlesen, oder gemeinsames Basteln
oder aber – Ausflüge zum Spielplatz, zum Einkauf o.ä.
ab 11:45Zubereitung Mittagessen, wobei die Kinder altersgerecht mit eingebunden werden
12:15Mittagessen
ab 13.00-14:30Ruhephase, Mittagsschlaf, Abholphase der Teilzeitkinder
15.00Zwischenmahlzeit: Obst
15.15-16:00Freispiel im Haus oder Garten -Abholphasen

Zusammenarbeit

  • mit den Eltern

Die Tagespflege kann nur dann funktionieren, wenn die Eltern offen und gut mit mir als Tagesvater zusammenarbeiten. Dazu gehört für mich Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, Ehrlichkeit und ein ständiger Austausch über Erlebnisse und neue Fähigkeiten. Ein Austausch in den Bring- und Abholzeiten sollte zeitlich immer eingeplant sein, damit beide Seiten über aktuelle Vorkommnisse, Entwicklungsschritte und Bildungsfortschritte informiert sind. Sollte es einmal nicht möglich sein, über den Tagesablauf bei mir in der Abholphase zu sprechen, werden wichtige Dinge telefonisch oder schriftlich nachgeholt. Die schriftliche Form der bebilderten Bildungsdokumentation bedarf der vorherigen schriftlichen Anfrage sowie der Zustimmung aller übrigen Eltern. Außer diesem Austausch veranstalte ich – wenn gewünscht und 1x im Jahr – einen Elternabend, an dem ich mit den Eltern über geplante Ausflüge rede, Aktivitäten anrege, über Vorhaben spreche oder Änderungen in der Tagespflege bekannt gebe (z.B. Abschied eines Kindes oder Aufnahme eines neuen Kindes), Aktionen wie zum Beispiel „Bunte Kinder“ abstimme. Dabei können sich die Eltern mit einbringen und ich habe immer ein offenes Ohr, wenn neue Ideen vorgebracht werden. Wichtige Änderungen und Aktuelles hänge ich stets auch an unser Whiteboard bei der Kinderumkleide im Flur aus.

  • Mit anderen Einrichtungen

Ich arbeite mit ausgewählten Einrichtungen zusammen. Dabei verabrede ich mich zum Beispiel mit anderen Kindertagespflegepersonen zum Spielen oder treffe mich zu Unternehmungen. Darüber hinaus finden regelmäßig Treffen via Zoom statt wie bzw. die „Kollegiale Fallberatung“ in der aktuelle Fallbeispiele im Team bearbeitet werden und Lösungsansätze für die praktische Arbeit erarbeitet werden. Das Kooperationstreffen, ein Treffen von allen in Sankt Augustin teilnehmenden Kitas und Kindertagespflegestellen, dient der Kommunikation und Kooperation beider Betreuungseinheiten. Hier informiert man sich über aktuelle Angebote wie z.B. Tag der offenen Türe.

  • Mit dem Jugendamt

Die Fachberatung des Jugendamts Sankt Augustin ist mein Ansprechpartner in allen Belangen der Kindertagespflege. Neben den regelmäßigen Besuchen meiner Fachberaterin hier bei mir vor Ort, werden – neben dem Gespräch über aktuelle Vorkommnisse – diese Hausbesuche
auch genutzt, um ein unabhängiges Feedback meiner Arbeit zu erhalten welches dokumentiert wird. Die vom Jugendamt organisierten Sozialraumtreffen nutze ich, um mich auf dem Laufenden zu halten und in den direkten Austausch mit anderen Tagesmüttern und Tagesvätern zu gehen. Neben der von mir unterzeichneten schriftlichen Vereinbarung zur Wahrnehmung meiner Aufgaben im Rahmen des Kinderschutzes und der Rechte der Kinder gemäß Landeskinderschutzgesetz, habe ich einen Schutzauftrag für alle Kinder die bei mir in der Kindertagespflege sind. Diesen nehme ich sehr ernst und stehe im Verdachtsfall in direktem Kontakt mit der Fachberatung des Jugendamts Sankt Augustin und der sogenannten INSOFA.

Fortbildungen
Ich habe bis zu 2x im Jahr Fortbildungen im Rahmen meiner Tätigkeit. Die Termine gebe ich bekannt, sobald sie mir vorliegen. Auch dies wird per Aushang im Eingangsbereich an die Eltern weitergegeben, da an diesen Tagen keine Betreuung stattfinden kann. Ich hoffe, dass dieser kleine Einblick bei der Suche nach und Entscheidung für den richten Platz Eurer größten Schätze – nämlich Eurer Kinder – unterstützt und freue mich natürlich über jede Kontaktaufnahme.